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mercredi 10 septembre 2014

Spaltung Europas: Poroschenkos und Jazenjuks antirepublikanischer Schutzwall

RIA Novosti, 10.9.2014:

"Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Mittwoch in einer Regierungssitzung angekündigt, dass Kiew an der Grenze zu Russland im Bedarfsfall ein mächtiges Befestigungswerk nach dem Vorbild der Mannerheim-Linie bauen wird.

Die mehr als 100 Kilometer lange Verteidigungsanlage, die in den Jahren 1920 bis 1930 am finnischen Abschnitt der Karelischen Landenge, zwischen dem Ladogasee und dem Finnischen Meerbusen, gebaut worden war, hatte zum Ziel, gegen einen eventuellen Angriff der Sowjetunion zu schützen.

„Wenn wir ohne eine Mannerheim-Linie nicht auskommen sollten, werden wir auch solche Befestigungsanlagen errichten müssen, die aber stärker sein müssen als das Vorgängermuster. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es nicht um Befestigungswerke geht, wie sie 1941 und 1942 gebaut wurden, sondern um solche, die unsere moderne Verteidigungswissenschaft jetzt braucht“, so Poroschenko.

Ein solches Abwehrsystem müsse „eine tiefgestaffelte Verteidigungsanlage mit Panzerstellungen und Schutzmechanismen gegen Salvenfeuer sowie mit modernen Kommunikationsleitungen und einer speziellen Zone für einen effektiven Waffeneinsatz“ umfassen, so Poroschenko. Ihm zufolge müssen „alle bei der Anti-Terror-Operation eingesetzten Einheiten“ zu dem Abwehrsystem gehören.

Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk hatte früher den Start des Projektes „Mauer“ angekündigt, das die Errichtung einer „echten Staatsgrenze zu Russland“ vorsieht und in sechs Monaten abgeschlossen werden soll.

(...)"

mardi 12 avril 2011

Mannerheims Erben: Staat und lutherische Kirche in Finnland decken antirussische Extremisten

RIA Novosti, 12.4.2011:

"Der finnische Pfarrer Juha Molari, der wegen seiner Kritik an der extremistischen tschetschenischen Webseite „Kawkas-Zentr“ beschuldigt wird, nationale Zwietracht zu schüren, hält es laut der Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ für notwendig, die Teilnehmer der genannten Web-Ressource beim Namen zu nennen.

In einem am Dienstag veröffentlichten Zeitungsinterview fordert der Geistliche, die Webseite „Kawkas-Zentr“ für die finnischen Nutzer unzugänglich zu machen.

„Als erstes gilt es, Strafverfahren wegen jeder Publikation des ‚Kawkas-Zentr’, die rassistische und sonstige Ausfälle enthält, zu fordern. Als zweites müssen die Mitglieder der Organisation ‚Pro Kawkas’, der die Ressource ‚Kawkas-Zentr’ gehört, beim Namen genannt werden. Es ist gerade die Geheimhaltung, die dem ‚Zentrum’ einen guten Ruf in der Bürgergesellschaft sichert“, so Molari.

Nach Angaben der Zeitung hat die finnische Polizei gegen den Pastor ein Untersuchungsverfahren wegen des Schürens nationaler Feindschaft eingeleitet, nachdem sich Molari Anfang April in einem Interview für den Fernsehsender Russia Today gegen die Tätigkeit der Webseite „Kawkas-Zentr“ in Finnland gewendet hatte.

Molari hatte bereits früher beim Vernehmen durch die finnische Polizei die Webseite der tschetschenischen Separatisten ein „Sprachrohr der Terroristen“ genannt. Wegen seiner scharfen Äußerungen verhängte die lutherische Kirche gegen den Pfarrer ein zeitweiliges Dienstverbot.

Laut Molari erkennt die finnische Kirche „Kawkas-Zentr“ als eine legitime Organisation an und verbietet deshalb öffentliche Äußerungen gegen diese Webseite.

[...]

Das russische Außenministerium hatte früher wiederholt die Tätigkeit der Webseite „Kawkas-Zentr“, die „unverhohlen zu Gewalt aufhetzt und zwischennationale und interreligiöse Feindschaft anheizt“, als unzulässig bezeichnet."

samedi 13 mars 2010

Nazi-Paradies EU-Nordost (8)


Der estnische Präsident kann es der Sowjetunion bis heute nicht verzeihen, daß diese 1939/40 Krieg gegen das mit Hitler-Deutschland freundschaftlich verbundene Finnland führte, wodurch die Sicherheit Leningrads angesichts eines drohenden militärischen Angriffs der Achse auf diese Stadt in erheblichem Maße erhöht wurde: http://de.rian.ru/world/20100313/125464985.html

jeudi 6 août 2009

Nazi-Paradies EU-Nordost (6)


RIA Novosti, 6.8.2009:

"Der estnische Verteidigungsminister Jaak Aaviksoo hat am Donnerstag in Tallinn den Startschuss für den Militärwettkampf "Erna Retk 2009" (Erna-Feldzug 2009) gegeben, mit dem der Diversionsgruppe "Erna" der deutschen Wehrmacht gedacht wird.

Die Feldzugteilnehmer sollten den "heldenmütigen Weg der Erna-Gruppe wiederholen und dabei Findigkeit, körperliche und psychische Ausdauer an den Tag legen", sagte der Minister in seiner Ansprache.

Die militärischen Fertigkeiten, die die Wettkampfsteilnehmer erwerben, sollten "hohen Zwecken" dienen. "Diesen hohen Zwecken hatte sich seinerzeit die Erna-Gruppe gewidmet, die vor 68 Jahren in dem von der Roten Armee okkupierten Estland ausgesetzt worden war", so der Minister.

Der militärische Wettbewerb wird bis 8. August dauern. Daran nehmen insgesamt 25 Teams, darunter auch aus Deutschland, Finnland und Dänemark teil.

Oberster Kampfrichter ist der Militärattaché der US-Botschaft in Tallinn, Robert Schäfer. Die Gruppen sollen mit Schiffen zum Kolga-Golf gebracht werden. Bei dem Wettbewerb werden das Aussetzen von Landungstruppen, das Überwinden von Wassersperren und Gefechte simuliert.

Dem Wettkampf liegt die Marschroute der Aufklärungs- und Diversionsgruppe "Erna" zugrunde, die in Finnland von der deutschen Militärabwehr aufgestellt worden war und im August 1941 im Hinterland der Roten Armee operiert hatte.

Die aus 38 estnischen Kämpfern bestehende Gruppe war im Raum Kolga (Nordestland) ausgesetzt und in den Kampf gegen Einheiten des sowjetischen Staatssicherheitsdienstes NKWD (Vorläufer des KGB) geschickt worden. Nach wenigen Tagen wurde die Gruppe eingekesselt und zerschlagen.

Die sportmilitärischen Wettkämpfe "Erna" werden seit 1993 unter der Schirmherrschaft des estnischen Verteidigungsministeriums und des Generalstabs abgehalten. Moskau kritisiert die Veranstaltung als Popularisierung des Faschismus und als Versuch einer Revision der Kriegsergebnisse.

Im Zweiten Weltkrieg hatten rund 80 000 Esten auf deutscher Seite gekämpft. Weitere 3000 Freiwillige nahmen als Bestandteil der finnischen Armee an den Kämpfen gegen die Rote Armee teil. Auf der Seite der Sowjetunion kämpften rund 30 000 Esten gegen die Nazis.

Die Veteranen der 20. Estnischen SS-Grenadierdivision versammeln sich jedes Jahr auf den Hügeln von Sinimäe, wo am 29. Juli 1944 schwere Kämpfe zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht ausgetragen wurden. Unterschiedlichen Einschätzungen zufolge fielen rund 200 000 Soldaten bei den Kämpfen bei Sinimäe."

dimanche 26 avril 2009

Nazi-Paradies EU-Nordost (4)

RIA Novosti, 26.4.2009:

"Der estnische Grenzschutz hat im Tallinner Hafen den Vorsitzenden des Antifaschistischen Komitees Finnlands, Historiker Johan Bäckman, aufgehalten, der an einer Konferenz in Estland teilnehmen wollte.

Wie RIA Novosti aus dem Antifaschistischen Komitee Estlands (AKE) erfuhr, verboten die estnischen Behörden Bäckman die Einreise. 'Er befindet sich derzeit in einem Polizeirevier. Man hat ihm nicht einmal erlaubt, bei der finnischen Botschaft anzurufen', sagte AKE-Sprecher Andrej Sarenkow.

'Bäckman steht auf der Liste von Personen, denen die Einreise nach Estland verboten ist', betätigte der estnische Grenzschutz. Der Finne würde noch am Sonntag aus dem Land ausgewiesen.

In Tallinn wollte Bäckman an einer Konferenz zum Jahrestag der Unruhen von 2007 teilnehmen. Außerdem verhaftete die estnische Polizei Vertreter des Antifaschistischen Komitees des benachbarten Lettland, die gemeinsam mit der Abgeordneten des Europaparlaments, Tatjana Schdanjuk, zu der Konferenz angereist waren.

Am 26. April 2007 hatten die Behörden in Tallinn das sowjetische Kriegsdenkmal 'Bronzesoldat' abgetragen und die am Denkmal begrabenen sowjetischen Soldaten umgebettet, die im Zweiten Weltkrieg bei der Befreiung Estlands von der deutschen Wehrmacht gefallen waren. Tausende Menschen gingen in Tallinn auf die Straße, um gegen das Vorgehen der Behörden zu protestieren. Die Sicherheitskräfte setzten gegen die Demonstranten Gewalt ein.

In den Folgetagen kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten. Bei den Massenkrawallen wurde ein Mensch getötet, Dutzende wurden verletzt. Die Polizei nahm mehr als 1000 Demonstranten fest. Am 30. April 2007 wurde der Bronzesoldat auf dem Tallinner Kriegsfriedhof wieder aufgebaut."

vendredi 10 octobre 2008

Im Geiste Yassir Arafats: Genozid an Kosovo-Serben friedensnobelpreiswürdig


RIA Novosti, 10.10.2008:

"Die Vergabe des Friedensnobelpreises an den finnischen Ex-Präsidenten und UN-Kosovo-Vermittler Martti Ahtisaari ist bei Experten in Russland auf ein negatives Echo gestoßen.

„Der Friedensnobelpreis für Ahtisaari lässt mich staunen. Wenn schon, so hätte man ihn lieber für die Kriegsanstiftung und die Ermunterung der Separatisten auszeichnen müssen“, sagte Andrej Klimow, Vizechef des auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma und Abgeordneter der Partei Geeintes Russland.

Wie es in der Erklärung des Komitees in Oslo vom Freitag heißt, hatte Ahtisaari „unter besonders schweren Umständen an der Regelung des Kosovo-Konflikt gearbeitet“.

Nach 1999 war das Kosovo nur formell Teil Serbiens und stand unter UN-Verwaltung. Der Ahtisaari-Vermittlungsplan machte nach Auffassung proserbischer Experten den Weg frei für die Unabhängigkeit der abtrünnigen Provinz.

Im Gegensatz zu Russland und Serbien haben die meisten EU-Länder die im Februar 2008 erklärte Kosovo-Unabhängigkeit bereits anerkannt."

lundi 22 septembre 2008

Rußland bekennt sich weiterhin zu Verteidigung serbischer Hoheitsrechte


RIA Novosti, 22.9.2008:

"Die Ernennung des österreichischen Diplomaten Werner Almhofer zum neuen Chef der OSZE-Mission im Kosovo ist von Russland als Ignorierung der serbischen Einwände scharf kritisiert worden.

„Einen inakzeptablen Missionsleiter dem Empfangsland aufzudrängen, kann die Aufgabe dieser internationalen Präsenz in einer politisch sensiblen und potentiell explosiven Konfliktregion wie dem Kosovo schwer verkomplizieren“, hieß es in einem Kommentar des russischen Außenministeriums vom Montag.

Als OSZE-Vorsitzland habe Finnland die serbischen Einwände ignoriert. Diese Entscheidung könne das Vertrauen seitens der Regierung in Belgrad und der im Kosovo lebenden Serben untergraben, die „Wiederherstellung der ethnischen Eintracht im Gebiet erschweren und somit die Legitimität der Mission ruinieren“, betonte das russische Außenministerium.

Die Ernennung von Werner Almhofer zum neuen Chef der OSZE-Mission im Kosovo war am 18. September vom finnischen Außenminister Alexander Stubb bekannt gegeben worden."