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dimanche 31 juillet 2016

Keinen Fußbreit dem Negationismus! (1)

SPUTNIK, 31.7.2016:

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag in Slowenien an einer Gedenkfeier und Eröffnung des Denkmals für russische und sowjetische Soldaten teilgenommen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen waren.

Der russische Staatschef und sein slowenischer Amtskollege, Borut Pahor, legten Kränze am Denkmal zum Gedenken an die im Ersten und Zweiten Weltkrieg umgekommenen russischen und sowjetischen Soldaten nieder. Im Rahmen der Gedenkfeier hielt Putin eine Rede.

„Das Denkmal wird unsere gemeinsame Position wiederspiegeln, die nicht zulässt, die Geschichte zu fälschen und umzuschreiben, die Verbrechen, die den Tod von Millionen Menschen verursacht haben, zu beschönigen", erklärte Putin.

Zudem bedankte sich der russische Präsident bei der slowenischen Regierung, den Mitgliedern der Freundschaftsgesellschaft „Russland-Slowenien" und allen Slowenen „für die Pflege unserer gemeinsamen Geschichte, das Gedenken an die russischen Bürger, deren Schicksal mit den tragischen Ereignissen auf der slowenischen Erde verbunden ist".

Das Denkmal war von einem Team russischer Maler und Bildhauer errichtet worden. Es handelt sich um ein Ehrenmal von fünf Meter Höhe in Form einer Kolonnade aus acht Säulen verschiedener Höhe, die von Kranichen aus Bronze gekrönt sind. Am Denkmal steht die Aufschrift: „Den russischen und sowjetischen Söhnen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg auf der slowenischen Erde gestorben sind".

samedi 26 septembre 2015

Ein Antidot gegen prodeutschen Geschichtsrevisionismus (29)

jW, 25.9.2015:

In Slowenien gibt es eine antifaschistische Alternative zum Jakobsweg der Katholiken: Die Route führt quer durchs Land, entlang an ehemaligen Kurierwegen der Partisanen, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazi-Okkupation kämpften, zu einer Reihe bedeutender Gedenkorte des Widerstands.

Mit der Geschichte der slowenischen Partisanen beschäftigt sich schon seit längerem Ernest Kaltenegger, der bekannte KPÖ-Politiker aus Graz. Er hält darüber Vorträge, so auch in Berlin-Schöneberg auf Einladung der Linkspartei am vergangenen Wochenende. Kaltenegger, leidenschaftlicher Hobbyfotograf, hat mehrfach Slowenien erkundet und auch zahlreiche Reisen zu Gedenkstätten des Widerstandes organisiert. Dabei hat er eine umfangreiche Sammlung von Film-, Foto- und Tondokumenten aufgebaut, woraus er in der Schöneberger »Roten Insel«, wie dort das Büro der Linkspartei nach dem gleichnamigen Stadtviertel heißt, einen emotional bewegenden Vortrag komponierte.

Begonnen hatte alles, so erinnert er sich, als er 1991 in einem Antiquariat einen Reiseführer über Slowenien aus dem Jahre 1960 kaufte. Das war für ihn Anlass, sich selbst vor Ort zu vergewissern, was nach der Zerschlagung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien an antifaschistischer Erinnerungskultur noch vorhanden war. Daraus entstand ein wesentlich umfangreicheres Projekt als er anfänglich dachte. Mittlerweile begreift er es als seine Aufgabe, den antifaschistischen Widerstand Sloweniens, seine Hintergründe und seine Erfolge über die Grenzen des Landes hinaus bekannt zu machen.

In seinem Berliner Vortrag berichtete er auch vom österreichischen Freiheitsbataillon, das am 24. November 1944 in Dorf Tribuce gegründet wurde. Es kämpfte im Verband der Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee gegen die Nazis. Heute erinnert in Tribuce eine Gedenktafel an die österreichischen Partisanen. In kaum einem anderen Land Europas gibt es gegenwärtig so viele guterhaltene und gepflegte antifaschistische Gedenkstätten wie in Slowenien.

An diesen Orten gibt es Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen, auch in Anwesenheit von Regierungsvertretern und des Präsidenten. 2011 erschien eine Zwei-Euro-Gedenkmünze mit dem Porträt des legendären slowenischen Partisanengenerals Franc Rozman, genannt Stane. Viele Veranstaltungen finden um den 27. April herum statt, dem staatlichen Feiertag, an dem der Gründung der Befreiungsfront am 27.4.1941 in Ljubljana gedacht wird. Wichtig sind auch die Tage 7. bis 12. Januar. Dann versammeln sich jedes Jahr 10.000 Menschen in dem kleinen Bergdorf Drazgose nördlich von Ljubljana, wo es im Januar 1942 zum ersten größeren Gefecht zwischen Partisanen und Wehrmacht gekommen war, wobei den Deutschen erhebliche Verluste zufügt wurden. Der Mythos der unbesiegbaren Wehrmacht wurde dabei zerstört. Die Nazi-Einheiten rächten sich blutig und brannten das Dorf nieder, sie mordeten 41 Zivilisten.

Bei den slowenischen Denkmalen wird kaum eine Widerstandsform ausgeklammert: Erinnert wird an das Partisanenkrankenhaus in Franja, die Partisanendruckerei Slovenija, das Geiselmuseum Begunje na Gorenjskem, an Waldbunker, an einen Partisanenflugplatz, bis hin zum Versteck der politischen Führung der Partisanen im Wald. Darüber hinaus beschäftigen sich die Museen und Gedenkräume in den Städten und Dörfern nicht nur mit der Geschichte der deutschen Okkupation, sondern auch mit den Abscheulichkeiten des Ersten Weltkrieges.

In seinem Vortrag streute Kaltenegger kleine Geschichten ein, wie die von den »Drei Kühen«, über die Egon Erwin Kisch berichtet hatte: Ein slowenischer Bauer verkaufte seine Kühe, um von dem Erlös über Paris nach Spanien zu reisen und bei den Internationalen Brigaden zu kämpfen. Im Oktober 1944 wurde er dann auf Beschluss der KPÖ Kommandant des 1. Österreichischen Freiheitsbataillons in Slowenien.

Als Höhepunkt des Vortrags präsentierte Kaltenegger den Blick vom Triglav, dem höchsten Berg Sloweniens. Seine markante Silhouette mit den drei Bergzacken war das Symbol der Partisanen. An seinem Fuß im Vrata Tal steht das Bergsteiger-Partisanen-Denkmal. Der Berg findet sich heute im Wappen Sloweniens.

Interessenten an einer »Wanderung für Linksabbieger« in Slowenien auf den Spuren der Partisanen, unter der sachkundigen Leitung von Ernst Kaltenegger wenden sich an: bildungsverein@kpoe-steiermark.at oder bl-graz@kpoe-graz.at

jeudi 17 juillet 2014

Selbsternannt

Gremlizas Express, KONKRET 7/2014:

Was wir nicht mögen, ist „angeblich“, „sogenannt“ und in Gänsefüßchen gesperrt wie vormals „die sogenannte 'DDR'“. Der Staat, den die russischen Ukrainer ausgerufen haben, ist infolgedessen

die selbsternannte „Volks­republik Donezk“.

Transnistrien aber ist

der selbsternannte Staat.

Ob wohl einer von den Hunderten Landsern der Propagandakompanie, die diese Bezeichnung im Tornister haben, einen Staat weiß, den viele oder einige seiner Bürger nicht selbst zum Staat ernannt haben? „Die selbsternannte 'Französische Republik'“ vielleicht? Oder die „selbsternannten 'Vereinigten Staaten von Amerika'“? Immerhin sind beide – im Gegensatz zum Kosovo, zu Slowenien, Kroatien und Montenegro – ohne deutsche Erlaubnis ausgerufen worden.

jeudi 10 juillet 2014

Informationspolitik für Deutsch-Europa (16)


Nicht nur gibt es die ukrainische "Regierungs"partei "Swoboda" nicht, den EU-Mitgliedstaat Kroatien sowie Slowenien, Bosnien und Herzegowina und das EU-Protektorat "Republik Kosovo" gibt es auch nicht, da zwischen 1945 und 2014 niemals "gewaltsam die Grenze eines Landes verändert" wurde.

vendredi 24 janvier 2014

Deutsch-europäische Bande


Dichtung ...

"Präsident Janukowytsch ist aufgefordert, das durch das Parlament gepeitschte Gesetzespaket zur massiven Einschränkung grundlegender Bürgerrechte umgehend zurückzunehmen. Auch muss Janukowytsch endlich ernsthaft und persönlich den Dialog mit der demokratischen Opposition suchen, dazu gehören auch außerparlamentarische Initiativen auf dem Maidan. [...] Die EU hat den Ukrainerinnen und Ukrainern einen Weg der Annährung eröffnet. Damit ist auch eine Verantwortung für die Menschen verbunden. Was wir jetzt brauchen, ist eine entschiedene diplomatische Initiative der EU, welche der Regierung in Kiew und den sie stützenden Netzwerken unmissverständlich klar macht, dass der eingeschlagene Weg in eine Sackgasse führt. Hochrangige Vertreter sollten zudem umgehend nach Kiew reisen, um das repressive Vorgehen zurückzuweisen und den friedlich Protestierenden den Rücken zu stärken."

(Marieluise Beck, "Eskalation in der Ukraine mahnt EU zur Verantwortung", PM vom 22.1.2014).


... und Wahrheit

"Daß die 'westlich' und 'europäisch orientierte' Opposition, auf die Deutschland heute setzt, aus derselben Gegend [um Lwiw] stammt, ist bloß ein Zufall, so unschuldig wie die vielen anderen Zufälle, die fast jedes Pack, mit dem Deutschland heute in Osteuropa paktiert, als gute alte Bekannte erscheinen lassen: die Rassisten und Faschisten des Viktor Orbán, dessen Partei Fidesz mit Angela Merkels Union im Europa-Parlament eine Fraktionsgemeinschaft bildet; die Nachfahren der lettischen und litauischen SS-Verbände, die den Deutschen bei der Ermordung der Juden am liebsten zuvorgekommen waren; die nationalgesinnten Georgier, die eine Legion der Wehrmacht gestellt hatten, wofür die Deutschen vor fünf Jahren, als Georgien einen Krieg gegen Rußland anfing, sich durch herzliche Anteilnahme und eine - inzwischen aufgeflogene - Lügenkampagne ihrer Medien bedankten; die slowenischen Domobranzen, die mit der Wehrmacht und der Waffen-SS gegen Tito kämpften, die kroatischen und bosniakischen Ustaša-Milizen, die SS-Einheiten kroatischer und albanischer Muslime, die alle auf Betreiben der deutschen Politik fünfzig Jahre später mit der Einrichtung eigener Staaten belohnt wurden; die ukrainischen und litauischen Trawniki, die bei der Ermordung von zwei Millionen Juden im sogenannten Generalgouvernement Polen halfen, die ukrainischen Freiwilligen der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS, das ukrainische Bataillon 'Nachtigall', die 'Ukrainische Aufständischenarmee', die mit Wehrmacht und SS gegen die Rote Armee kämpfte.

Wer die Welt so sieht, gilt als paranoid. Wie die dreißig Abgeordneten der Knesset, die den Präsidenten des Europäischen Parlaments vor der ukrainischen Partei Swoboda ('Freiheit') gewarnt haben, weil die sich gegen Juden, Russen und andere Völker richte und 'öffentlich die Massenmorde preist, die von der ukrainischen Unterabteilung der SS begangen worden sind'. Swoboda bildet, einer Studie der New Yorker jüdischen Wochenzeitung 'The Algemeiner Journal' zufolge, ein Netzwerk mit Timoschenkos Vaterlandspartei und Klitschkos Udar."


(Hermann L. Gremliza)

samedi 15 août 2009

Zivilstaat oder Umma-kompatible Vergemeinschaftung


Unter dem Titel "Lektion 8: Unabhängigkeit" präsentiert die Tageszeitung junge Welt den folgenden lexikalischen Artikel:

"Unabhängigkeit, die (w.), ist ein Synonym für Selbständigkeit und Souveränität. Die U. gilt, wenn es den eigenen Herrschaftsinteressen dient, als hehres Ziel, wird ansonsten negiert bzw. offen bekämpft. Daß Uiguren und Tibeter heute von Peking brutal unterdrückt werden und also ihr Streben nach U. Unterstützung braucht, gilt den hiesigen Mainstreammedien als so selbstverständlich wie diese vor zehn Jahren den NATO-Krieg gegen Jugoslawien und die Separation des Kosovo von Belgrad bereitwillig flankiert haben. Daß die U. der BR Jugoslawien 1999 im Bombenhagel erstickt wurde, gilt bestenfalls als völkerrechtlicher Kollateralschaden, war der Vielvölkerstaat doch mit der Loslösung Sloweniens, Kroatiens, Bosien-Herzegowinas und Mazedoniens zuvor schon um seine Souveränität gebracht und in nationalistisch aufgeladene Teilchen filetiert worden. Die neuen Kleinstaaten gelten formal als »unabhängig«, in der Praxis hängen sie am Gängelband der Europäischen Union, Kosovo und Bosnien-Herzegowina unterstehen direkter EU-Kolonialverwaltung. Die im vergangenen Jahr proklamierte U. Südossetiens und Abchasiens vom prowestlichen Georgien wird von den Staaten der EU und den USA dagegen negiert, von Rußland wiederum unterstützt. Fordern Basken ihre U. von Spanien oder Kurden mehr Rechte in der Türkei, wird hierzulande Terrorismusalarm geschlagen. Das Streben nach größerer U. von den USA und die Orientierung auf einen »Sozialismus des 21. Jahrhunderts« im Verbund mit den fortschrittlichen Nachbarstaaten führte in Honduras zum Putsch gegen Präsident Zelaya. Der Kampf um U. ist von der Klassenfrage nicht zu trennen. Wer dies vergißt, landet über kurz oder lang bei der in Göttingen ansässigen GfbV, von NATO-Heimgesuchten auch »Gesellschaft für die Bedrohung der Völker« genannt."

Dem wackeren Antiimp Rüdiger Göbel scheint noch nicht aufgefallen zu sein, daß sein Blatt nahostpolitisch längst bei der GfbV des Islamismus-Lobbyisten Tilman Zülch angekommen ist - was sich keineswegs nur darin äußert, daß weder von Göbel noch von der GfbV Bekundungen des Mißfallens erwartet werden könnten, wenn die Unabhängigkeit Israels "im Bombenhagel erstickt" würde, um das "Selbstbestimmungsrecht" islamischer Rackets durchzusetzen, sondern auch darin, daß ein Propagandist des Angriffskrieges gegen Jugoslawien wie Uri Avnery als Autor nicht nur des GfbV-Organs pogrom, sondern auch der jW als Propagandasprachrohr der EU und deren nach Umma-kompatibler "Unabhängigkeit" strebender "palästinensischer" Hätschelkinder fungiert.

vendredi 4 avril 2008

Globalisiertes Appeasement


WELT Online, 29.3.2008:

"Der Anti-Islam-Film 'Fitna'* des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders hat bislang keine gewaltsamen Reaktionen, aber weltweit Kritik ausgelöst. Politiker und Muslime in Europa sprachen von einem 'Machwerk', zeigten sich aber erleichtert, dass Wilders auf eine ausdrückliche Beleidigung des Islam verzichtet habe.

Ablehnend reagierte die EU-Ratspräsidentschaft in Slowenien. Das ins Internet gestellte Machwerk diene 'keinem anderen Zweck als der Anstachelung zum Hass'. Der Europarat in Straßburg sprach von einer 'verzerrten' Darstellung des Islam. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte das Werk ebenfalls. Das Bundeskriminalamt zeigte sich besorgt über die mögliche Wirkung. Der Film erhöhe die Terrorgefahr in Deutschland, sagte BKA-Chef Jörg Ziercke.

Wilders, Chef der Partei für die Freiheit (PVV), kombiniert in seinem 16-Minuten-Streifen Bilder von Opfern terroristischer Anschläge in New York und Madrid mit Schlagzeilen und Koranversen. Auch die umstrittene dänische Mohammed-Karikatur, die den Propheten mit einer Bombe als Turban zeigt, ist zu sehen. Er wolle zeigen, dass der Koran 'eine Inspiration zu Intoleranz, Mord und Terror' sei, betonte Wilders.

Die Regierung in Den Haag fürchtet weiterhin Ausschreitungen, Regierungschef Jan Peter Balkenende distanzierte sich von der Darstellung: Der Film verbinde Gewalt und den Islam - diese Interpretation lehne er ab. [...]"

* "Fitna" findet sich, ungeachtet der antilaizistischen Befindlichkeiten in EU, Europarat und UN, hier dokumentiert: Rebellog.com , 27.3.2008. - Anm. von Daniel L. Schikora.

jeudi 10 janvier 2008

Divide et impera


In Spanien verfolgt keinesfalls nur die nationalkonservative Rechte mit Besorgnis die Bestrebungen der führenden Mächte von Nato und EU, mit dem albanisierten Kosovo-Metohija 15 v. H. des serbischen Territoriums als einen "unabhängigen" Staat international anzuerkennen. Dies spiegelt sich in der in der spanischen Tageszeitung El País geübten Kritik an der Rolle Sloweniens wider, das - als ehemalige jugoslawische Teilrepublik - die EU-Ratspräsidentschaft innehat und in dieser Funktion die Teilung Serbiens forciert:

Mit Slowenien hatte dereinst der Zerfall Jugoslawiens begonnen. Ausgerechnet diesem Land fällt nun die Aufgabe zu, an der Spitze der Europäischen Union den Kosovo-Konflikt und damit die letzte Episode der Zerlegung zu bewältigen. Die EU trägt eine große Verantwortung. Mit der anstehenden Unabhängigkeit des Kosovo wird ein Präzedenzfall geschaffen, der auf dem Balkan und in anderen Regionen für Instabilität sorgen kann. Das gilt vor allem für Bosnien-Hercegovina, das für die Sicherheit eine größere Bedrohung darstellt als das Kosovo mit seiner international überwachten Unabhängigkeit. Das Absurdeste an dieser Entwicklung ist, dass alle auseinandergehen und anschließend in der EU wieder zusammenfinden wollen. (Zit. nach: FAZ, 9.1.2008. Hervorhebung von mir; Daniel L. Schikora.)