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mardi 6 décembre 2016

In memoriam Velko Valkanov


"Wir sind stolz darauf, dass der Gründer unseres Internationalen Komitees zugleich Vorsitzender der Antifaschisten Bulgariens, im Lande Georgi Dimitroffs ist. Prof. Velko Valkanov kommentierte trefflich:

'Es ist keineswegs überraschend, dass die Richter Herrn Milosevic eine so geringe Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung gewährt haben. Sie sind keine wirklichen Richter. Wenn das Tribunal kein legitimes Gericht ist, wie können diese Leute wahre Richter sein? Sie haben eine politische Aufgabe zu erfüllen. Sie sind die ausführenden Organe einer politischen Rache – einer Rache an jenen, die den Mut hatten, den Weltmachthabern zu widersprechen. Die angeblichen Richter von den Haag sind eigentlich Helfershelfer der Verbrecher der NATO. Die Art und Weise ihres Benehmens im Prozess beweist ihre anti-juristische Natur.'"

Klaus Hartmann, Rede auf dem Plein in Den Haag, 8. November 2003 

"Wenn aber ein Staat die Mittel des Faschismus gegen die anderen Völker benutzt, so wird er eines Tages gezwungen, dieselben Mittel auch gegen das eigene Volk zu benutzen. Der Faschismus nach außen führt gesetzmäßig zum Faschismus nach innen, und umgekehrt."

Velko Valkanov, Mai/Juni 2006

"Ich protestiere entschieden gegen die Absicht der Behörden in Kiew, die Kommunistische Partei der Ukraine zu verbieten. Dies wäre ein Beweis, dass in Ukraine der Faschismus zur Macht gekommen ist. Jede faschistische Macht beginnt eben damit - mit dem Verbot der Kommunistischen Partei, dem das Verbot aller demokratischen Parteien folgt. Die demokratische Öffentlichkeit der Ukraine muss das nicht zulassen."

Velko Valkanov, 2014

vendredi 18 mars 2016

Zum Internationalen Tag der politischen Gefangenen




"[...]

Es ist kein Zufall, dass die IRH (Internationale Rote Hilfe) den 18. März zu ihrem Tag wählte. In dieser Wahl liegt ein tiefer Sinn, ein ganzes Programm und eine große Verpflichtung, denn die IRH ist keine gewöhnliche Organisation für humanitär-philanthropische Hilfe, sondern eine Organisation für die aktive internationale Solidarität des Proletariats, eine Organisation zur Unterstützung der Arbeiterklasse in ihrem Kampf gegen die bürgerliche Ordnung der Ausbeutung, der Unterdrückung, des Terrors und der imperialistischen Raubkriege. Die IRH ist eine Organisation für die Unterstützung der Kämpfer der Arbeiterklasse, für die Unterstützung der in den Gefängnissen und Konzentrationslagern schmachtenden Gefangenen des Kapitals. Wir dürfen niemals vergessen, dass die Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus - Marx und Engels - zu gleicher Zeit auch unermüdliche Organisatoren der Unterstützung für die revolutionären Kämpfer in allen Ländern waren. Marx und Engels waren, wenn ich mich so ausdrücken kann, die ersten großen IRH-Anhänger.

Am 18. März, der Pariser Kommunarden - unserer heldenhaften revolutionären Vorgänger - gedenkend, geben wir unser festes bolschewistisches Wort:

die Massen noch beharrlicher im Geist der internationalen proletarischen Solidarität zu erziehen;

die Fahne des proletarischen Internationalismus, deren lebendige Verkörperung der unbesiegbare sowjetische Patriotismus ist, noch höher und fester zu erheben;

die Reihen der Kämpfer der Werktätigen aller Länder für den endgültigen Sieg der unsterblichen Sache der Pariser Kommune, der großen Sache von Marx, Engels und Lenin, in der ganzen Welt unermüdlich zusammenzuschließen.
"


Georgi Dimitroff zum 70. Jahrestag der Pariser Kommune

lundi 9 février 2015

Ein Antidot gegen prodeutschen Geschichtsrevisionismus (20)


jW, 10.2.2015:

In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Krim-Konferenz kamen am 4. und 5. Februar rund 130 Wissenschaftler, Politiker und Vertreter verschiedener Organisationen zusammen, um in Jalta am historischen Ort des Treffens von Joseph Stalin, Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill die Aktualität der dort gefassten Beschlüsse zu diskutieren.

Die Tagung fand im Livadija-Palast statt, der 1911 errichteten Sommerresidenz von Zar Nikolaus II., die nach der Oktoberrevolution in ein Sanatorium umgewandelt wurde. Von 1941 bis 1944, nach der Eroberung der Krim durch deutsche Truppen, war die Anlage von der Wehrmacht besetzt. Für das Treffen der »Großen Drei« der Antihitlerkoalition, das vom 4. bis 11. Februar 1945 stattfand (siehe auch jW-Thema vom 4.2.), ließ Stalin das Gebäude aufwendig renovieren. Der damals schon schwer erkrankte Roosevelt – er starb wenige Wochen später – bezog dort während der Verhandlungen Quartier, Stalin und Churchill waren außerhalb untergebracht.

In einer Grußbotschaft an die Teilnehmer sprach sich Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch gegen alle Versuche aus, die jüngere Geschichte zu verfälschen, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu revidieren und »den Anteil der Roten Armee am Großen Sieg herabzumindern«. Putin weiter: »Nach der Konferenz von Jalta, der Konferenz von Potsdam und den Nürnberger Prozessen sah es so aus, als wären die Ideologie und die kriminelle Praxis des Nazismus für immer entblößt und geschlagen. Aktuelle Ereignisse widerlegen das allerdings.«

Am Donnerstag sprach der russische Parlamentspräsident Sergej Naryschkin (er wurde im Zuge der Russlandsanktionen mit einem Einreiseverbot in die EU belegt) und rief zum Dialog auf: »Müssen die politischen Führer des 21. Jahrhunderts erst das allgemeine Unheil abwarten, um sich an den Wert von Verhandlungen zu erinnern?«, so Naryschkin mit Hinweis auf den »Geist von Jalta«. Der britische Politologe Richard Sakwa analysierte den Gipfel von Malta 1990 besonders mit Blick auf den Eintritt des dann bald »wiedervereinigten« Deutschlands in die NATO und die folgende Osterweiterung der Kriegsallianz: Die Verhandlungen zwischen George Bush sen. und Michail Gorbatschow seien auf eine Kapitulation der UdSSR hinausgelaufen, ein »fundamentaler Wendepunkt« in der jüngeren Geschichte und gleichsam eine Revision der Ergebnisse von Jalta 1945. Von deutscher Seite sprach Karl-Heinz Wendt, Bundesvorsitzender der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) e.V. über Kontinuitäten des deutschen Imperialismus seit Ende des 19. Jahrhunderts und die Aktualität von Dimitroffs Faschismus-Formel.

jeudi 27 février 2014

Citoyenneté


Zum 80. Jahrestag der Befreiung Georgi Dimitroffs aus hitlerdeutscher "Schutzhaft"

"Jetzt sind wir - meine bulgarischen Freunde und Schicksalsgenossen und ich - im Lande des siegreichen Sozialismus, dessen Regierung mit unserer Einbürgerung in die Sowjetunion der grossen Weltaktion für unsere Befreiung die Krone aufgesetzt hat. Die Herren Nationalsozialisten, die als Zeugen im Prozess gegen uns aufgetreten sind, haben es gewagt, dieses Land zu schmähen. Dieselben Herren haben sich schliesslich vor seiner Macht beugen müssen. Ihre schmutzigen Bemerkungen fallen ebenso auf sie zurück wie ihre ganze Provokation. Auch das ist ein Ereignis von historischer Bedeutung. In ihm ist der Ausgang jenes gewaltigen Kampfes zweier Welten symbolisiert." (Georgi Dimitroff, 18.3.1934)

mercredi 27 mai 2009

27. Mai 1999: Zum 10. Jahrestag der Anklage gegen Slobodan Milosevic vor dem Haager Jugoslawien-Tribunal


"Dimitroff verteidigte nicht nur seine eigene Freiheit und Ehre, sondern die Freiheit und die Ehre aller Menschen. Auch Milosevic verteidigt nicht nur seine eigene Freiheit und Ehre. Er verteidigt die Freiheit, Ehre und Würde seines Volkes und dadurch die Freiheit, Ehre und Würde aller Völker."

Velko Valkanov, Präsident der Bulgarischen Antifaschistischen Union, Gründer und Ko-Präsident des Internationalen Komitees zur Verteidigung von Slobodan Milosevic (ICDSM), Oktober 2003

"Das Haager Tribunal unternimmt den Versuch, die Wahrheit zu töten. Niemand auf der Welt braucht ein solches falsches Gericht, ausgenommen jene in der NATO, die für die schwersten Verbrechen gegen den Frieden, gegen Jugoslawien und gegen das serbische Volk verantwortlich sind."

Velko Valkanov, Juni 2004

mercredi 11 mars 2009

Zum 3. Todestag von Slobodan Milosevic


"In meinem Namen und im Namen meiner Kampfgenossen in diesem Prozess muss ich offen sagen, dass, wenn nicht die Kampagne der internationalen Mobilisierung gegen den deutschen Faschismus gewesen wäre, wir heute nicht frei in Moskau sein würden. Die Faschisten wollten uns noch im letzten Moment behalten, an uns Rache nehmen und uns unter verschiedenen Vorwänden physisch und geistig vernichten. Die riesige Blamage des Reichstagsbrandprozesses sollte durch die Rache an uns quittiert werden." (Georgi Dimitroff nach seiner Befreiung aus hitlerdeutscher "Schutzhaft" im Februar 1934)