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mercredi 12 octobre 2016

Faschismus, der das Wort "Freiheit" im Munde führt: Wenn ein Feigling einen Helden in den Schmutz zieht

Die DDN berichten am 7.10. (dem Jahrestag der DDR-Gründung) über die Auslassungen des einstigen DDR-"Bürgerrechtlers" und späteren enthusiastischen Trommlers für die imperialistischen Angriffskriege gegen Jugoslawien und den Irak - eines "Hooligans mit Abitur" (Hermann L. Gremliza), der vor rassistischer Hetze gegen die Serben ebenso wenig zurückschreckte wie vor der offenen Parteinahme für tschetschenische Islamisten und ukrainische Nazi-Terroristen:

"Der Liedermacher Wolf Biermann (79) hält Edward Snowden für einen Feigling. Das sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Ein Held wäre er, wenn er den Mut gehabt hätte, in der USA zu bleiben.“ Es sei tausend Mal besser, in der Demokratie im Gefängnis zu sitzen, „als sich in der Diktatur den Arsch pudern zu lassen“. Die unvollkommenste Demokratie sei tausend Mal besser als die vollkommenste Diktatur, meinte er in Anspielung auf Snowdens Exil in Russland. Dem RND sagte Biermann, dessen Autobiographie am Sonnabend (8. Oktober) erscheint: „Snowden hätte ein Kerl sein müssen und nicht eine Flasche, die sich in eine Diktatur rettet, zu Putin, da lachen ja die Hühner!“ Biermanns von Protest begleitete Ausbürgerung aus der DDR im Jahr 1976 hat dem Liedermacher den Ruf eines Dissidenten eingebracht."

Vielleicht hätte die SED im Kampf gegen politische Gegner auf die Methoden zurückgreifen sollen, die beispielsweise eine Hillary Clinton ganz offen für gerechtfertigt erklärt?

vendredi 16 mai 2014

Gründeutsche Mordspatrioten (1)

jW, 14.5.2014:

"Hans-Christian Ströbele ist einer der bekanntesten Politiker der Bundesrepublik. Wenn er nicht bei den Grünen wäre und in den 70ern die Rote Armee Fraktion verteidigt hätte, wäre er vielleicht sogar in höchsten Posten.

Am Montag abend war Ströbele zum Spiegel-Gespräch »Die NSA-Affäre: Was haben die Enthüllungen bewirkt?« in der Humboldt-Universität zu Berlin eingeladen. Ganz Elder statesmen saß er zurückgelehnt im roten Ohrensessel. Ströbele plauschte. Andächtig lauschten knapp 500 Zuhörer. Hauptsächlich ging es um ihn selbst und andere Nebensächlichkeiten. Zum Beispiel die Posse um Edward Snowden, der vor dem NSA-Untersuchungsausschuß aussagen soll. Forciert wurde diese Entscheidung vor allem von Ströbele. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spottet daher unlängst über den »Hans-Christian-Ströbele-Ausschuß«.

Ströbele hatte den Ex-NSA-Mitarbeiter im Oktober 2013 in Moskau besucht und war sofort »beeindruckt und gerührt«. Snowden sei zwar laut Ströbele kein Linker, aber »ein US-Patriot, wie er im Buche steht«. Ein Patriot ganz anderer Sorte ist der Grüne. »In Deutschland haben wir die besten Datenschutzgesetze«, wußte er zu berichten. Keine Silbe verlor er hingegen über die sogenannte Antiterrordatei oder die Raster- und Schleierfahndung.

Später wurde er noch staatstragender: »Ich denke darüber nach, die Forderung nach Abschaffung der Geheimdienste zu streichen.« Das Bundesamt für Verfassungsschutz sei gar nicht so schlecht. Die Behörde müsse, ebenso wie der Bundesnachrichtendienst, nur ihre Aufgabe der Spionageabwehr ernster nehmen.

Schon hört man die Korken bei den Schlapphüten in Köln und Pullach knallen. So viel Verständnis für die deutschen Geheimdienste und ihr Tun gab es selten – da kann der Aktenschredder ruhig mal Pause machen."

dimanche 14 juillet 2013

Staatssouveränität ist die institutionelle Grundlage der Menschen- und Bürgerrechte


RIA Novosti, 12.7.2013:

"L'ex-consultant des services secrets américains Edward Snowden a remercié la Russie et certains pays d'Amérique latine pour leur respect des droits de l'Homme, indique une déclaration du lanceur d'alerte mise en ligne sur le site de WikiLeaks.

'Même dans les conditions de cette agression historique et disproportionnée, des pays du monde entier m'ont offert soutien et refuge. J'exprime ma reconnaissance et mon respect à la Russie, au Venezuela, à la Bolivie, au Nicaragua et à l'Equateur qui ont pris l'initiative de dénoncer la politique de violation des droits de l'Homme pratiquée par les forts et non par les faibles', lit-on dans la déclaration.

M. Snowden a ajouté qu'il voulait se rendre dans chacun de ces pays pour remercier personnellement leurs dirigeants et leurs citoyens.

L'informaticien recherché par les Etats-Unis pour avoir divulgué des renseignements secrets sur l'espionnage électronique pratiqué par Washington à travers le monde a rencontré vendredi des militants russes des droits de l'Homme. La rencontre, qui s'est déroulée dans la zone de transit de l'aéroport Cheremetievo, a réuni les représentants d'organisations non gouvernementales, des diplomates de l'ONU en poste à Moscou, ainsi que des avocats russes.

Lors de la rencontre, M. Snowden a annoncé son intention de demander l'asile politique à la Russie."