jeudi 14 juillet 2011

Zum 14. Juli


"Unter den Klängen des Freiheitsliedes von Rouget de l'Isle, zu dem sich die Internationale gesellte, marschierten am 14. Juli 1936 eine Million Männer und Frauen von der Bastille zum Platz der Nation. [...] Die Kommunisten waren der Meinung, das Heer müsse imstande sein, die Sicherheit des vom Faschismus bedrohten Landes zu wahren. Sollte der Angriff abgeschlagen werden, zu dem die ausländischen Feinde der französischen Demokratie übergingen, dann durfte das Heer nicht die Beute ihrer Bundesgenossen im Inland sein. Nach dem schönen Wort von Jaurès muß die Armee der Republik 'mit der Nation ein Ganzes bilden'. [...]" (Maurice Thorez, 1951)

"[...] Zum Beispiel Frankreich, wo 40.000 Gefallenen-Denkmäler an zwei Weltkriege erinnern, in denen französische Soldaten das gesamte Staatsterritorium verteidigten, egal ob am Rhein oder am Atlantik, ob am Kanal oder in den Pyrenäen. Sie hatten unter dem Schutz der Gesetze der Republik gelebt, die ihre Provinz oder ihr Dorf umschloß. Dafür, nicht allein für ihre Provinz oder ihr Dorf, starben sie. [...]" (Pierre Gallois, 1997)

"Angesichts der drohenden Beherrschung Europas durch einen Sieg des deutschen Imperialismus in Maastricht den bürgerlichen Nationalstaat und die Grenzen in Europa gegen das völkische Europakonzept des Faschismus, 1789 gegen 1933, den Citoyen gegen den expansionistischen Bourgeois verteidigen zu müssen, [...] beweist in der Tat einen 'Riesensprung nach rückwärts'." (Stefan Eggerdinger, 1997)

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