samedi 11 juillet 2009
Antidschihadistisches Blog solidarisiert sich mit China
In Anbetracht des Aufrufs der völkischen und proislamistischen "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GfbV) zu einer antichinesischen Demonstration erklärt das Blog Jihad Watch Deutschland seine Solidarität mit dem durch die "ostturkestanischen" Weggefährten Bin Ladins bedrohten säkularen China. (http://fredalanmedforth.blogspot.com/2009/07/nazi-kompatibler-ethno-verein-ruft.html)
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jeudi 9 juillet 2009
Panturanismus: Türkischer Minister stachelt zu Boykott gegen China auf

RIA Novosti, 9.7.2009:
"Der Industrieminister der Türkei, Nihat Ergün, hat am Donnerstag dazu aufgerufen, die chinesischen Waren wegen der Gewalt in der Unruhe-Provinz Xinjiang-Uigur in Nordwestchina zu boykottieren, um Druck auf China zur Einstellung der Gewalt auszuüben.
Wie türkische Massenmedien mitteilen, handelt es sich dabei nicht um die Position der Regierung.
Am vergangenen Sonntag waren Tausende Uiguren wegen des Todes zweier Fabrikarbeiter in Ürümqi, Hauptstadt der Provinz, auf die Straße gegangen. Der Protest schlug in Gewalt um. In der Folge kamen mindestens 156 Menschen ums Leben, weitere 1000 wurden verletzt. Dem Sprecher des Außenministeriums zufolge gibt es unter den Verletzten keine Ausländer.
Die Polizei nahm mehr als 1400 Menschen wegen des Verdachts der Teilnahme an den Randalen fest.
Die türkischen Behörden haben die Gewalt in der chinesischen Provinz verurteilt und erklärt, die Entwicklung in Nordwestchina auf die Tagesordnung des UN-Sicherheitsrates zu setzen. Die Türkei ist zeitweiliges Mitglied des UN-Sicherheitsrates."
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mercredi 8 juillet 2009
Viererbande
RIA Novosti, 8.7.2009:
"Das Königreich Jordanien hat als 61. UNO-Mitglied die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien anerkannt. Das Außenministerium des Kosovo hat am 7. Juli eine entsprechende Benachrichtigung erhalten, teilten kosowarische Massenmedien mit.
Die Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo war von den Kosovo-Albanern am 17. Februar 2008 einseitig ausgerufen worden.
Viele einflussreiche Länder, darunter Russland, China, Brasilien, Indien und Spanien, erkennen diese Unabhängigkeit nicht an.
Belgrad und Moskau erklären dazu, dass der einseitige Schritt der albanischen Behörden des Kosovo gegen das Völkerrecht, unter anderem gegen die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1999, grob verstoße. Diese Resolution verankert die territoriale Integrität Serbiens.
Jordanien wurde nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Bahrein zum vierten arabischen Land, das die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt hat."
"Das Königreich Jordanien hat als 61. UNO-Mitglied die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien anerkannt. Das Außenministerium des Kosovo hat am 7. Juli eine entsprechende Benachrichtigung erhalten, teilten kosowarische Massenmedien mit.
Die Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo war von den Kosovo-Albanern am 17. Februar 2008 einseitig ausgerufen worden.
Viele einflussreiche Länder, darunter Russland, China, Brasilien, Indien und Spanien, erkennen diese Unabhängigkeit nicht an.
Belgrad und Moskau erklären dazu, dass der einseitige Schritt der albanischen Behörden des Kosovo gegen das Völkerrecht, unter anderem gegen die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1999, grob verstoße. Diese Resolution verankert die territoriale Integrität Serbiens.
Jordanien wurde nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Bahrein zum vierten arabischen Land, das die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt hat."
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mardi 7 juillet 2009
Antirussischer Geschichtsrevisionismus in OSZE stellt Angriff auf Genesis der Vereinten Nationen dar
russland.RU, 7.7.2009:
"Die Führung der Staatsduma Russlands und des Föderationsrates hat am heutigen Dienstag eine gemeinsame Erklärung im Zusammenhang mit der Verabschiedung der jüngsten Resolution der Parlamentarischen Versammlung der OSZE auf ihrer Sitzung in Vilnius angenommen.
Es sei zu erinnern, dass die OSZE PV in der Resolution die Verbrechen des Stalinismus und Nazismus verurteilt hatte. Die Vertreter der beiden Häuser des russischen Parlaments bezeichneten die Resolution als einen Versuch, das faschistische Deutschland und eines der Mitglieder der Anti-Hitler-Koalition sowie einen der Gründer der UNO, die Sowjetunion, auf eine Stufe totalitärer Regime zu stellen. Sie riefen die Völker der Länder Europas und der OSZE- Mitgliedsstaaten auf, 'sich auf keine antirussischen Provokationen einzulassen'.
'Das ist eine direkte Beleidigung des Andenkens unserer Mitbürger, die ihr Leben geopfert haben, um Europa vom faschistischen Joch zu befreien', unterstrichen die Parlamentarier."
"Die Führung der Staatsduma Russlands und des Föderationsrates hat am heutigen Dienstag eine gemeinsame Erklärung im Zusammenhang mit der Verabschiedung der jüngsten Resolution der Parlamentarischen Versammlung der OSZE auf ihrer Sitzung in Vilnius angenommen.
Es sei zu erinnern, dass die OSZE PV in der Resolution die Verbrechen des Stalinismus und Nazismus verurteilt hatte. Die Vertreter der beiden Häuser des russischen Parlaments bezeichneten die Resolution als einen Versuch, das faschistische Deutschland und eines der Mitglieder der Anti-Hitler-Koalition sowie einen der Gründer der UNO, die Sowjetunion, auf eine Stufe totalitärer Regime zu stellen. Sie riefen die Völker der Länder Europas und der OSZE- Mitgliedsstaaten auf, 'sich auf keine antirussischen Provokationen einzulassen'.
'Das ist eine direkte Beleidigung des Andenkens unserer Mitbürger, die ihr Leben geopfert haben, um Europa vom faschistischen Joch zu befreien', unterstrichen die Parlamentarier."
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samedi 4 juillet 2009
Republik Belarus ehrt deutsche Antifaschisten
jW, 4.7.2009:
"In Minsk fand am Freitag eine Militärparade aus Anlaß des Nationalfeiertages der Republik Belarus statt, der 1996 auf den Tag der Befreiung der früheren Sowjetrepublik und ihrer Hauptstadt von der faschistischen deutschen Besatzung gelegt worden war. Das Land hatte im Krieg ein Viertel seiner Bevölkerung verloren. Zahlreiche Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, darunter deutsche Antifaschisten, die in den Reihen der Roten Armee gekämpft hatten, wurden jetzt von der belarussischen Staatsführung geehrt. An der Parade nahmen 3000 Soldaten, Panzer- und Raketenverbände sowie Truppen in restaurierten Modellen der Kriegstechnik des Zweiten Weltkrieges teil."
"In Minsk fand am Freitag eine Militärparade aus Anlaß des Nationalfeiertages der Republik Belarus statt, der 1996 auf den Tag der Befreiung der früheren Sowjetrepublik und ihrer Hauptstadt von der faschistischen deutschen Besatzung gelegt worden war. Das Land hatte im Krieg ein Viertel seiner Bevölkerung verloren. Zahlreiche Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, darunter deutsche Antifaschisten, die in den Reihen der Roten Armee gekämpft hatten, wurden jetzt von der belarussischen Staatsführung geehrt. An der Parade nahmen 3000 Soldaten, Panzer- und Raketenverbände sowie Truppen in restaurierten Modellen der Kriegstechnik des Zweiten Weltkrieges teil."
jeudi 2 juillet 2009
Gedenken an Ilja Ehrenburg Angriffsziel des "deutschen Archaismus"

In der Auseinandersetzung um das öffentliche Gedenken des sowjetischen Schriftstellers und Antifaschisten Ilja Ehrenburg manifestiert sich in geradezu idealtypischer Weise jene politisch-kulturelle Bruchlinie, die den "deutschen Archaismus" (Vaclav Belohradsky) von einem republikanischen Nationsverständnis trennt, dessen radikale Negation der Hitlerismus darstellt, unter dessen Gewaltherrschaft "die Juden, deren Deutschsein kulturell und nicht stammesmäßig begründet war", entrechtet und schließlich systematisch ermordet wurden.* Von den Neonazi-Parteien NPD und DVU bis zu einem völkischen Agitator gegen den bundesdeutschen "Schuldkult" wie dem GfbV-Mitglied Heinz Nawratil: Der archaische Deutsche hat Ehrenburg nicht verziehen, daß dieser sich als Jude nicht widerstandslos zur Schlachtbank treiben ließ, sondern als Sowjetbürger seine Landsleute zum Widerstand gegen den Hitlerschen Rasseimperialismus aufrief - daß er also - in de Gaulles Worten - für die Verteidigung der "abendländischen Zivilisation" "auf den Feldern der Ukraine" eintrat.
Anläßlich der Kontroverse über den Namen der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock legte Willi Beitz am 22. Juni dar, daß mit Ehrenburg das Werk eines "großen Europäers", eines Autors, in dessen Werk sich die Perspektiven einer Einheit Europas auf der Grundlage einer Aufhebung national-kultureller Partikularismen zugunsten eines humanistischen Universalismus widerspiegeln, aus dem kollektiven Gedächtnis auch der Bewohner des östlichen Deutschland ausradiert zu werden droht. (Ilja Ehrenburg – Plädoyer für einen großen Europäer [Vortrag in Rostock am 22. Juni 2009]).
* Zitate nach: Walter von Goldendach / Hans-Rüdiger Minow: Von Krieg zu Krieg. Die deutsche Außenpolitik und die ethnische Parzellierung Europas. Berlin 1997.
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Zeitäufte
dimanche 28 juin 2009
Vidovdan 28. Juni 2009
"Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen die 'großserbische Hegemonie' läuft seit Jahrzehnten ein harter politischer Kampf gegen das serbische Volk und seine Geschichte. Das erste Ziel ist ein ethnisch reiner Kosovo, dem weitere Eroberungen von serbischem, makedonischem und montenegrinischem Territorium folgen sollen. Es gibt weltweit keine nationale Minderheit, die mehr verfassungsmäßig garantierte Rechte besäße (als die Albaner in Jugoslawien), doch ihre Führer und Ideologen führen sie in ein nationales Abenteuer, in dem sie alles verlieren können. [...]"
Aus einer Petition serbischer Intellektueller an die jugoslawische Regierung vom 21. Januar 1986. Zit. nach: Alexander Dorin: In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott. Verheimlichte Fakten der Kriege in Ex-Jugoslawien (Kroatien, Bosnien, Kosovo). 2. Aufl. Freiburg (Breisgau) 2001, 252.
Aus einer Petition serbischer Intellektueller an die jugoslawische Regierung vom 21. Januar 1986. Zit. nach: Alexander Dorin: In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott. Verheimlichte Fakten der Kriege in Ex-Jugoslawien (Kroatien, Bosnien, Kosovo). 2. Aufl. Freiburg (Breisgau) 2001, 252.
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