vendredi 13 novembre 2009

Nazi-Paradies EU-Nordost (7)


Bastille République Nation, Oktober 2009:

Retour aux sources

L’activisme des dirigeants baltes en vue d’une réécriture de l’Histoire n’est plus à démontrer. En Lituanie, Estonie et Lettonie, livres d’école, commémorations, et poursuites judiciaires pointent du doigt l’ex-Union soviétique comme agresseur, occupant, voire puissance génocidaire, tandis que des anciens nazis sont honorés et loués.

Jusqu’à présent, les gouvernements des pays de l’ouest européen faisaient mine de ne rien voir. Pendant le demi-siècle qui a suivi la Libération – même au plus fort de la guerre froide – nul n’avait osé officiellement mettre en cause le rôle des puissances alliées, dont évidemment l’URSS, dans l’écrasement du nazisme.

Le verdict attendu de la Cour européenne des droits de l’Homme sur l’« affaire Kononov » pourrait bien marquer la fin de cette époque sur le plan juridico-symbolique. Si les juges de Strasbourg inversaient l’arrêt rendu en première instance et acceptaient qu’un homme soit condamné pour « crime de guerre » au motif d’un acte de résistance contre l’Allemagne hitlérienne, l’onde de choc serait naturellement politique. C’est l’objectif des autorités de Riga. Or celles-ci trouvent désormais des soutiens.

C’est ainsi que le 2 avril dernier, le Parlement européen votait une résolution mettant dans le même sac les « totalitarismes » en dressant le parallèle entre Allemagne nazie et Union soviétique par l’évocation du « double héritage en matière de dictature ». Il demandait dans la foulée que le 23 août soit consacré à la mémoire « des victimes de tous les régimes totalitaires et autoritaires », par référence à l’anniversaire du Pacte germano-soviétique de 1939.

Dans leurs considérants, les eurodéputés affirmaient que « dès l'origine, l'intégration européenne a été une réponse » aux dits totalitarismes. Ce retour aux sources a au moins le mérite de rappeler que l’Union européenne est née de, dans, et par la guerre froide.

Et qu’elle a bien envie de renouer ouvertement avec ces racines, qui plus est sur un champ d’action planétaire : « l'Union a la responsabilité particulière de promouvoir et de préserver la démocratie, le respect des droits de l'homme et l'état de droit, tant à l'intérieur qu'à l'extérieur de son territoire », martelait ainsi la résolution. Alors que se mettent en place des forces militaires européennes d’intervention extérieure, ce rapprochement, dans un même texte, entre révisionnisme historique et activisme prosélyte a le mérite d’éclairer certaines motivations.

(Zit. nach: RIA Novosti, 12.11.2009)

mardi 10 novembre 2009

In deutscher Sorge um Ahmadinedjad

"Mein Anliegen war es ja, gerade auf die gänzlich unkritische Verehrung Elsers hinzuweisen, die sich in den Jahren davor eingebürgert hatte. Mit dieser Verehrungspraxis wird die gesamte Tat, einschließlich der Art und Weise der Tatausführung, als vorbildlich und nachahmenswert deklariert."

Lothar Fritze im Interview mit dem rechtssozialdemokratischen Blog Endstation Rechts, 9.11.2009

mardi 20 octobre 2009

Keine Schröderisierung: Staatsoberhäupter Serbiens und Rußlands gedenken der Befreiung Belgrads


RIA Novosti, 20.10.2009:

"Die Präsidenten von Russland und Serbien, Dmitri Medwedew und Boris Tadic, haben am Dienstag am Denkmal für die Befreier Belgrads und am Denkmal für die Sowjetsoldaten auf dem Belgrader Gedenkfriedhof Kränze niedergelegt.

Nach der Zeremonie schrieb der russische Staatschef ins Gästebuch: „Beim Besuch des Ortes, wo die Verteidiger des Friedens ruhen, Menschen, die ihr Leben für die Freiheit Europas hingaben, empfindet man ein besonderes Gefühl. Ewiger Ruhm den Helden! Russland und Serbien verbinden höchst freundschaftliche Gefühle, so wird es auch künftig sein.“

Medwedew und Tadic begrüßten Veteranen des Zweiten Weltkrieges an der Gedenkstätte.

Vor der Kranzniederlegung hatten sich Hunderte von Belgradern vor den Denkmälern versammelt. Sie begrüßten die Eskorte der beiden Staatschefs mit Beifall."

lundi 19 octobre 2009

Ex iniuria ius non oritur

RIA Novosti, 19.10.2009:

"Im Kosovo-Streit hat Serbien laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew das letzte Wort. Ohne Belgrad könne dieses Problem nicht gelöst werden.

„Obwohl die Befürworter der Kosovo-Unabhängigkeit diesen Prozess als unumkehrbar darzustellen versuchen, kann diese Frage so nicht gelöst werden“, sagte Medwedew in einem Interview für die serbische Zeitung „Vecernje Novosti“ anlässlich seines anstehenden Belgrad-Besuchs.

Die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo bezeichnete er als „rechtliche Willkür“. Man sollte Schritt um Schritt nach einer Alternativlösung suchen. „Niemand darf behaupten, dass die Kosovo-Frage gelöst sei, ohne dass Serbien sein letztes Wort spricht.“ Die Haltung Russlands in Sachen Kosovo beruhe auf der Formel: Belgrad ergreife die Initiative und Moskau unterstütze sie, sagte Medwedew. Diese Herangehensweise habe sich bislang als wirksam gezeigt.

Die serbische Provinz Kosovo, die seit dem Nato-Angriff auf das damalige Jugoslawien im Jahr 1999 unter UN-Verwaltung stand, hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten ihre Unabhängigkeit ausgerufen. Serbien verkündete, den Verlust von 15 Prozent seines Gebietes niemals zu akzeptieren. Die UN-Vetomacht Russland kündigte an, nur eine Lösung mit Zustimmung Serbiens mitzutragen. Bislang wurde das Kosovo von mehr als 60 der 192 UN-Nationen als unabhängiger Staat anerkannt. Gegen ein unabhängiges Kosovo sind unter anderem auch China und Indien.

Medwedew kommt am Dienstag als erster russischer Staatschef seit 2001 nach Belgrad. Der Besuch fällt zeitlich mit dem 65. Jahrestag der Befreiung der serbischen Hauptstadt von der Wehrmacht zusammen. Medwedew wird mit serbischen Offiziellen beraten und als erster ausländischer Spitzenpolitiker vor dem Parlament, der Skupstina, sprechen."

mardi 29 septembre 2009

Geschichtspolitik (2)


In seiner Rede vor der UNO führte der diktatorisch regierende Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, aus, sein Land sei

"vor einem Jahr von jenen überfallen worden, deren 'Vorfahren' in Polen, Finnland, Ungarn, die Tschechoslowakei und Afghanistan einmarschiert waren sowie die Stadt Grosny 'dem Erdboden gleich gemacht haben'." (RIA Novosti, 25.9.2009)

Als Repräsentant eines antirussischen Frontstaates beruft sich Saakaschwili somit expressis verbis auf die Traditionen Mannerheim-Finnlands, das 1941 auf der Seite Hitler-Deutschlands die Sowjetunion bekriegte, der afghanischen und arabischen Islamisten, die seit den 1970er Jahren terroristische Anschläge gegen die Institutionen des säkularen afghanischen Staates verübten, und der tschetschenischen Islamisten, die 1999 in russischem Territorium die Scharia einführten und zur Ausrottung der jüdischen Bevölkerung aufriefen.

samedi 19 septembre 2009

Rußland verurteilt iranische Holocaust-Leugnung


RIA Novosti, 19.9.2009:

"Teherans Versuche, den Holocaust zu negieren, sind unannehmbar und tragen keineswegs zur Anbahnung eines fruchtbaren internationalen Dialogs über Iran bei.

Das erklärte der Amtssprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Samstag.

Irans Präsident Mahmud Achmadinedschad hat in seiner Fernsehansprache an das iranische Volk am Freitag den Holocaust erneut verleugnet. Er sei ein Märchen, das als Vorwand für Verbrechen gegen die Menschheit missbraucht werde, sagte er.

'Derartige Äußerungen, von wem auch immer sie ausgehen mögen, entstellen die Wahrheit und sind absolut unannehmbar. Versuche, den Holocaust zu negieren, um so mehr in dem Jahr, in dem der Beginn des Zweiten Weltkrieges sich zum 70. Male jährt, beleidigen das Andenken an alle seine Opfer und an alle, die gegen den Faschismus gekämpft haben', sagte der Amtssprecher des russischen Außenministeriums."

mercredi 16 septembre 2009

Ex negativo

"Dass dem Islam zugute gehalten wird, praktisch und nicht spitzfindig und 'verkopft' zu sein, ist ein untrügliches Zeichen seines barbarisch-geistfeindlichen Potentials. Dass dem Christentum wie dem Judentum von derselben Seite vorgehalten wird, zu sehr den Geist zu hypostasieren, spricht indirekt das Kompliment für beide Theologien aus: Dass sie nämlich aus bloßem Naturalismus herausführen, das Instrumentarium der Reflexion zu benutzen verstehen." (Philippe Witzmann in BAHAMAS 58 [Herbst 2009], S. 72 [Die Islam-Verharmloser. Der "neue Atheismus" ist pseudo-anthropologisch und stramm anti-jüdisch, S. 70-73])