mercredi 11 mars 2009

Zum 3. Todestag von Slobodan Milosevic


"In meinem Namen und im Namen meiner Kampfgenossen in diesem Prozess muss ich offen sagen, dass, wenn nicht die Kampagne der internationalen Mobilisierung gegen den deutschen Faschismus gewesen wäre, wir heute nicht frei in Moskau sein würden. Die Faschisten wollten uns noch im letzten Moment behalten, an uns Rache nehmen und uns unter verschiedenen Vorwänden physisch und geistig vernichten. Die riesige Blamage des Reichstagsbrandprozesses sollte durch die Rache an uns quittiert werden." (Georgi Dimitroff nach seiner Befreiung aus hitlerdeutscher "Schutzhaft" im Februar 1934)

2 commentaires:

Maxim a dit…

Jugoslawien hatte damals das Problem als erste an der Reihe der NATO-Aggression zu sein. Erst viel zu spät, spätestens seit den nicht existenten Massenvernichtungswaffen im Irak, konnte man den Plan der New World Order-Verfechter durschauen.

Ehren wir Slobodan Milosevic als ersten Widerstand gegen die NWO.

Mirko a dit…

Nein, bereits 1991 konnte man diesen Plan durchschauen. Das wiederverinigte Deutschland brachte den Zerfall Jugoslawiens mit sich. Auf dem Rücken dieses Zerfalls konnte man die eigene Wirtschaft stärken, 1999 war schließlich der Höhepunkt erreicht. Man zerstörte die gesamte Industrie und demütigte das serbische Volk bis an die Grenze, denn schließlich musste der Schaden mit westlichen Krediten bezahlt werden (von Reparationsleistungen kann Serbien auch nach wie vor nur träumen). Serbien ist also wirtschaftlich und politisch durch diese Kredite, wie auch durch die Post-Milosevic-Privatisierung an den Westen gebunden, ein Vasall des Westens, und somit ist genau das mit Serbien geschehen, was MIlosevic vermeiden wollte.
Es ist traurig, dass die westliche Propaganda immer mehr Gehör in Serbien bekommt. Wobei jedem klar sein sollte, dass Serbien auch ohne einen Milosevic bombardiert worden wäre, da muss man sich nichts vormachen.
Das Einzige, was man Milosevic (möge er in Frieden ruhen) vorwerfen könnte, wäre eine Naivität, die dazu führte, dass so gut wie keine PR in den westlichen Medien seitens Serbiens betrieben wurde. Zudem war es ein schwerwiegender Fehler, die Serben in der Krajina nicht zu unterstützen. Obgleich die Leute von der MPRI dort ihr Unwesen trieben, wäre ein militärischer Erfolg gegen die neofaschistischen Kräfte Kroatiens, die im Nachhinein in der so-genannten "Operation Sturm" ihr wahres Gesicht zeigten, alles andere als unwahrscheinlich gewesen.