mercredi 21 janvier 2009

EU-Mitglied Italien: eine (Halb-)Insel der Vernunft in einem Meer von Unsinn


RIA Novosti, 21.1.2009:

"Silvio Berlusconi hat die Rolle seines Kabinetts sowie des italienischen Konzerns Eni bei der Beilegung des Pipeline-Konflikts zwischen Moskau und Kiew hervorgehoben.

'Eine feste Freundschaft und gegenseitiger Respekt, die mich mit Wladimir Putin verbinden, haben ermöglicht, eine technisch-geschäftliche Lösung vorzuschlagen, um die Situation zu regeln', hieß es in einer Erklärung des italienischen Premiers.

Bei der Suche nach einem Kompromiss zwischen Russland und der Ukraine habe der italienische Konzern Eni eine 'katalysierende' Rolle gespielt. Neben der italienischen Regierung sei dieser Konzern diplomatisch und wirtschaftlich als 'Garant für den europäischen Energiemarkt' aufgetreten.

Eni-Chef Paolo Scaroni war Mitte der vergangenen Woche nach Moskau gereist, um insbesondere mit dem Vorstand des russischen Konzerns Gazprom zu verhandeln.

Am 20. Januar hatte Gazprom seine Gaslieferungen über die Ukraine nach Europa wieder aufgenommen."


RIA Novosti, 19.1.2009:

"Nach Ansicht des italienischen Premiers Silvio Berlusconi hat Israel mit seiner Operation im Gaza-Streifen richtig gehandelt.

Wie Berlusconi am späten Sonntagabend nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert in Jerusalem feststellte, hat Israel seine Absicht bekräftigt, die Truppen aus dem Gaza-Streifen abzuziehen - allerdings unter der Voraussetzung, dass der seit acht Jahren andauernde Beschuss seines Territoriums eingestellt wird.

'Keine Demokratie auf der Welt würde sich damit abfinden, dass dies weiter betrieben wird', sagte Berlusconi. Der italienische Regierungschef rief 'alle freien Staaten' der Welt auf, Israels Volk zu unterstützen.

Gleichzeitig kritisierte Berlusconi scharf die radikal-islamische Hamas, die er als eine 'terroristische Organisation' bezeichnete, mit der ein Dialog nicht möglich sei. Er warf der Hamas vor, Zivilisten als 'lebendiges Schild' eingesetzt zu haben.

Im Interesse einer Regelung des Konflikts müssten Bemühungen um eine Festigung der Positionen von Mahmud Abbas und der Palästinensischen Nationalen Administration unternommen werden, sagte Berlusconi."

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